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Kröll Verpackung GmbH
Fichtenstraße 2 · D-82061 Neuried b. München
Telefon: +49 89 74 51 36-0 · Telefax: +49 89 74 51 36-30
E-Mail: info@kroell-verpackung.de · Internet: www.kroell-verpackung.de

Presse


Redaktionelle Berichterstattung im packaging journal, Ausgabe 4/2013

Individuelle Verpackung mit Stil

Die Kröll Verpackung GmbH aus Neuried bei München beschäftigt sich schon in der dritten Generation mit Tragetaschen. Unter Wilhelm Kröll begann es 1939 mit der Produktion von Papier und Papierbeuteln. Nach dem Krieg kamen Tragetaschen und Geschenkpapiere hinzu. Heute ist die Wahrscheinlichkeit, schon einmal eine Tragetasche aus dieser Produktion in der Hand gehalten zu haben, sehr hoch.

Lösungsorientiert und immer die technisch bestmögliche Umsetzung im Focus, bieten die Experten aus Neuried eine fachkundige Beratung an. Am Ende entscheidet sich der Kunde entsprechend der individuellen Anforderungen für eine preiswerte und zweckmäßige Verpackung oder für hochwertigere Produkte mit größtem Anspruch an Druck und Ausführung. Eine der Stärken des Familienunternehmens ist die schnelle Produktion und die kurzfristige Lieferung der Ware z. B. auch für Messen, Kongresse oder andere Veranstaltungen. Diese Flexibilität resultiert aus der Zusammenarbeit mit vielen Partnern weltweit und dem bewussten Verzicht auf feste Bindungen zu einzelnen wenigen Partnern. Einzigartig ist die große, qualitativ hochwertige Auswahl an Tragetaschen und Geschenkverpackungen mit Logo (Werbedrucksortiment) und ohne Logo (Lagerwarensortiment) in Kombination mit individueller Beratungs- und Servicequalität. Zu den Kunden gehören Hugendubel, BMW, Karstadt, Media Markt und die Sparkassen. Ändert sich irgendwo die Corporate Identity eines Kunden, weiß man es in Neuried oft zuerst.

Diana Kröll ist seit 2007 Geschäftsführerin des Familienunternehmens und leitet den Betrieb gemeinsam mit ihrem Vater Jürgen Kroell. Für beide ist der Beruf Berufung und sie sind zurecht stolz auf ihre Erfolge.


Frau Kröll, was würden Sie heute als besondere Stärke Ihres Familienunternehmens sehen?


Diana Kröll: Unser technisches Wissen im Bereich der individuellen Fertigung und das enorme fachliche Know-how bei den diversen Drucktechniken, das in der Branche bei weitem nicht üblich ist: Um höchsten Ansprüchen in Bezug auf Druck und Verarbeitung gerecht werden zu können, produzieren wir nur in qualitätsgeprüften Werken in Europa sowie in Asien. Auf diese Weise haben wir uns über die Jahre unseren guten Ruf in der Branche erarbeitet. Bei uns ist auch der kleine Kunde ganz groß, denn wir können unsere Produkte schon ab geringen Mindestmengen (ab 250 Stück) anbieten. Nicht zuletzt dürfen wir auf unsere langjährigen, engagierten und motivierten Mitarbeiter zählen.


Wie wird sich der sensible Markt – auch unter dem Nachhaltigkeitsaspekt – entwickeln?


Diana Kröll: Es ist richtig, dass zunehmend mehr nach Tragetaschen und Geschenkverpackungen aus FSC®-Papier oder recycelten Stoffen aus PE und PET nachgefragt wird. Diese Marktentwicklung haben wir schon länger aufgegriffen und bieten in unserem Sortiment entsprechend alle Papiere auch als FSC®-Papier an oder Stofftaschen z. B. aus recyceltem PET. Das macht aber bisher nur ein relativ geringer Anteil aus. Im Moment ist bei den Bestellern immer noch das Thema Entsorgung im Kopf: Papier ist umweltfreundlicher als Polyethylen, was aber so pauschal nicht stimmt, zumal wenn von der Herstellung bis zur Entsorgung gedacht wird. Die Nachfrage nach langlebigen Tragetaschen, wie die aus gewebten PE oder PP, steigt. Der Markt richtet sich verstärkt auch nach der Konjunktur. Aktuell ist sie gut und der Kunde kann es sich leisten, mehr zu investieren. Deswegen werden seit längerer Zeit verstärkt die exklusiven Papiertaschen „Elegance“ und auch Geschenkverpackungen nachgefragt. Flaut die Konjunktur ab, werden die Budgets heruntergefahren und dann wieder vermehrt günstigere Verpackungen wie einfache Papiertaschen und Polyethylen-Tragetaschen geordert. (So war es in den letzten Jahren, wie sich dies allerdings bei einer neuen Konjunkturflaute abzeichnet, kann ich auch nicht sagen ...)


Gibt es Applikationen, auf die Sie besonders stolz sind?


Diana Kröll: Ich finde alle Tragetaschen oder Geschenkverpackungen, die eine klare und erkennbare Botschaft und ein gutes Design haben, sehr interessant. Damit wird die Neugier geweckt und das Image gepflegt. Dann ist der sekundäre Zweck der Verpackung erfüllt. Besonders beliebt sind unsere exklusiven, handgefertigten Papiertragetaschen. Wie schon der Name „Elegance“ sagt, wirken sie sehr edel. Das tolle ist, das man nahezu alles aus diesem Modell herausholen kann. Angefangen von unzähligen Formaten, den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten beim Druck, den verschiedenen Veredelungstechniken, den Grifflochvarianten und Kordelvariationen. Bisher konnten wir nahezu jeden noch so individuellen Kundenwunsch erfüllen. Auffallend anders und damit so besonders sind unsere Formschnittaschen – diese Papiertragetaschen werden individuell auf das jeweilige Produkt zugeschnitten und haben beispielsweise die Form eines Käselaibes oder eines Autos. Das trifft den Nerv der Zeit und gerade diese Abwechslung suchen manche unserer Kunden.


Welche Stückzahlen sind besonders attraktiv?


Diana Kröll: Alle Kunden, egal ob das kleine Lädchen um die Ecke oder der Großkonzern, finden bei uns die richtige Menge. Durch unseren langjährigen und soliden Aufbau von bewährten Produktionswerken in Europa und Asien mit den jeweils verschiedenen Stärken können wir die Wünsche der Kunden flexibel in der Stückzahl, im Druck sowie in kürzester Zeit umsetzen. Durch eine intensive Beratung des Kunden in allen Punkten, wie Druck, Menge, Preis und Realisierung wissen wir, welche Produktion für den Kunden in Frage kommt und ermitteln hierbei das beste Preis-/Leistungsverhältnis.


Welche Zielgruppe ist besonders interessant?


Diana Kröll: Jede Zielgruppe, egal aus welcher Branche, ist interessant. Uns ist jeder Kunde wichtig, ob für Kleinauflagen oder Großauflagen. Der große Vorteil für Kunden mit Großauflagen ist, dass wir auch mal für eine kleine Veranstaltung mit einer geringeren Menge der richtige Ansprechpartner sind.


Das Sortiment der Kröll Verpackung GmbH reicht von Papier-, Poly- und Stofftaschen, über Geschenkverpackungen und Geschenkpapier bis hin zur Flaschenverpackung. Den Schwerpunkt bilden Tragetaschen mit Werbedruck. Im neutralen und weihnachtlichen Sortiment ohne Werbedruck ist der Familienbetrieb heute einer der führenden Anbieter in Deutschland. Mit über 40 Jahren Erfahrung beraten die Spezialisten beispielsweise darüber, wann im Offset-, Flexo-, Sieb-, Tief- oder im Transferdruck gearbeitet werden muss, welche Henkel wie viel Gewicht tragen können und wie die Produkte verklebt werden müssen.


Sortimentsbeispiele:


Der vollflächige 4-farbige Offsetdruck mit der matten Laminierung sorgt bei der handgefertigten Papiertragetasche „Elegance“ für eine brillante Druckqualität und gestochen scharfe Bilder – mit weißer Textilkordel als modisches Accessoire.

Handgefertigte Papiertragetasche „Elegance“ mit 5-farbigem Vollflächendruck mit Silber, glänzende Laminierung und dazu passendem, silberfarbenem Organzaband als Tragegriff.

Während herkömmlichen Tüten schon lange keine besondere Aufmerksamkeit mehr geschenkt wird, stechen die Figurschnitttaschen ins Auge. In Form von kleinen Autos, Käselaiben, mit ungewöhnlichen Henkeln oder ganz individuell auf das jeweilige Produkt zugeschnitten, sind sie echte Hingucker.




Pressebericht über die Zusammenarbeit mit unserem Kunden Jeans Kaltenbach

Onlineartikel auf www.verpacken-aktuell.de, veröffentlicht am 19.06.2013

Edle Tragetaschen

Edles Design mit Nachhaltigkeit zu verbinden, war der Wunsch der Firma Jeans Kaltenbach bei der Suche nach hochwertigen Tragetaschen, die auf Grund ihrer Qualität und Robustheit wiederverwendbar sind. "Wir haben hauptsächlich aus Imagegründen auf ein neues Konzept in Bezug auf unsere Tragetaschen und Verpackungen umgesattelt", so Gudrun Meierhofer, Geschäftsleitung Verkauf bei der Jeans Kaltenbach GmbH. "Es war uns wichtig, auf Wiederverwendbarkeit und damit Nachhaltigkeit zu setzen, was auch im Sinne unserer Kunden ist. Dabei sollten die Materialien hochwertig sein und so den Qualitätsanspruch unseres Namens unterstreichen." Dabei fiel die Wahl auf die Papiertragetasche "Elegance" der Firma Kröll Verpackung GmbH aus Neuried bei München. "Um der Tasche das typische "Kaltenbachblau", das Königsblau, zu verleihen, wurde ein gestrichenespapier verwendet, das eine satte Farbabdeckung garantiert", so Diana Kröll, Gechäftsführerin der Kröll Verpckung GmbH. "Der Papierbogen, aus dem später die Taschen gestanzt werden, wird vollflächig blau im Offestdruckverfahren bedruckt. "Diese Technik ermöglicht eine sehr hohe Bildqualität mit excellenter Tiefe und Schärfe, da mit einem Raster von 60 Punkten gearbeitet wird", erklärt Kröll weiter. Das Motiv aus dem ausgewählten Modell "Elegance" zeigt die Skyline von München, die beim Druck negativ ausgespart wurde. Das Logo wurde mit einer Blindprägung hervorgehoben und zusätzlich glänzend UV-lackiert. Die Tragekordel, die ebenfalls in königsblau gehalten wurde, rundet das für Kaltenbach entworfene Design ab. Sie ist dreifach gedreht um der Wertigkeit der Tragetasche zu entsprechen, fühlt sich zudem weich an und lässt sich gut in der Hand halten. "Die neuen Papiertragetaschen werden als modisches und nachhaltiges Accessoire angenommen", berichtet Meierhofer. "Vor allem auch der UV-Druck kommt gut an."


Pressebericht über unsere Figurschnitttaschen

Figurschnitt

Presseartikel "Druckmarkt impressions" 63, 08.03.2013

Tragetaschen geben gute Figur ab

Jeder Supermarkt verkauft Tragetaschen, die mit dem Logo der jeweiligen Kette bedruckt sind. Sie sind praktisch, viereckig - und fallen deshalb im Alltag niemandem mehr auf. Weit werbewirksamer sind dagegen Figurschnitttaschen, die nach Kundenwunsch individuell angefertigt werden.

Figurschnitttaschen sind schon deshalb ein Hingucker, weil sie die Form eines Produkts oder Schriftzuges haben können. Außerdem stechen sie durch ungewöhnliche Aufdrucke und Haltegriffe hervor. Taschen dieser Art werden für Messeauftritte und besondere Anlässe angefragt, um ein Firmenkonzept bildlich darzustellen. Damit dient die Tasche als Tragehilfe und auch als wirksame Gedächtnisstütze.

Beliebte Motive sind etwa die Taschen, die die auf Tragetaschen spezialisierte Kröll Verpackung GmbH für ein Münchner Autohaus in Form des Automobils geschnitten hat, oder die Tasche in Form eines Motors. Auch ein Käseproduzent lässt sich für seine Kunden und Interessenten regelmäßig etwas Neues einfallen. Das Unternehmen bestellte bei Kröll schon Taschen in der runden Form eines Käselaibes oder ließ eine weitere Tasche in der Form eines Koffers anfertigen und mit holländischen Länderaufklebern bedrucken.

In Erinnerung bleiben

Doch nicht nur bei der Formenwahl, auch beim Design der Henkel ist einiges möglich. Mit einem besonders ausgefallenen Wunsch wandte sich beispielsweise eine weltbekannte Kosmetikmarke an den bayerischen Verpackungsspezialisten. „Das Unternehmen wollte eine Federboa als Henkel“, erzählt Diana Kröll, Geschäftsführerin der Kröll Verpackung GmbH. Ein Wunsch, der erfüllt wurde.

Auch der Werbeträger eines Automobilproduzenten wartet diesbezüglich mit einer Besonderheit auf: Das ausgestanzte „O“ des Schriftzuges „WOW“ ist gleichzeitig das Griffloch für die Werbetasche. Ein Gimmick, der wohl jedem ins Auge sticht und in Erinnerung bleibt.

Genau dies kann mit Hilfe einer pfiffigen Idee erreicht werden. Denn auf einer Messe mit Hunderten von Ausstellern und Zehntausenden von Besuchern, die einer großen Reizüberflutung ausgesetzt sind, wollen Aussteller auf den ersten Blick Eindruck machen.

Offset-, Flexo-, Sieb-, Tief- oder Transferdruck

Während der zwanzigste Logo-Kugelschreiber zuhause oft weggeworfen wird, wecken die Figurschnitttaschen auch nach dem Messebesuch noch Assoziationen an den besuchten Stand und die dort vorgestellten Produkte. Sie sind Gedächtnisstütze und praktisches Utensil zugleich. Je ausgefallener der Entwurf für die Tasche, desto nachhaltiger ist die Werbewirksamkeit. „Unsere Kunden kommen oft mit sehr speziellen Einfällen auf uns zu. Sie senden uns einen Entwurf und wir prüfen, wie wir diesen umsetzen können. Im Normalfall finden wir immer einen Weg“, sagt Diana Kröll.

Durch die mehr als 40 Jahre Erfahrung weiß das Familienunternehmen aus Neuried bei München, ob im Offset-, Flexo-, Sieb-, Tief- oder im Transferdruck gearbeitet werden muss, welche Henkel wieviel Gewicht tragen können und wie die Taschen verklebt werden müssen. So wird je nach Anforderung des Kunden eine wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Lösung gefunden. Die Funktion der Tragetasche wird dabei nicht beeinträchtigt. Zudem sind die Taschen auch in FSC-zertifiziertem Papier erhältlich.


Pressebericht über unsere exklusiven Hingucker- individuelle Figurschnittaschen


Presseartikel der "Werbeartikel Nachrichten", die Europäische Fachzeitschrift für Werbeartikelberater und Lieferanten,
Ausgabe Nr.310 / Februar 2013

Taschen in Bestform

Individuelle Figurschnitt-tragetaschen, die sich "förmlich" von herkömmlichen Einkaufstüten und -taschen abheben und bleibenden Eindruck hinterlassen, sind die Spezialität der Kröll Verpackung GmbH. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung bei der Produktion von Werbetaschen schneidet das Unternehmen mit Sitz in Neuried bei München die Taschen individuell auf das abgebildete Produkt zu und sorgt damit für viel Aufmerksamkeit. Ungewöhnliche Aufdrucke und Haltegriffe unterstreichen zusätzlich das außergewöhnliche Erscheinungsbild.


Das Sortiment von Kröll umfasst neben Figurschnitt-Taschen alle Arten von Papier- und Kunststofftragetaschen, Stoff- und Permanenttaschen sowie Geschenkverpackungsmaterial, vom Karton bis zur passenden Schleife. Veredelungen werden per Offset-, Flexo-, Sieb-, Tief- oder Transferdruck realisiert.


Bayerischer Rundfunk - Die Jobmacher

der Bayerische Rundfunk drehte bei
uns im Haus einen Beitrag für
die Sendung "Geld und Leben".


Die Jobmacher: Kroll Verpackung GmbH im Bayerischem Fernsehen

Messeauftritt auf der 'komma'
in München vom 27. Januar 2010

hier ein kleiner Clip,
aufgenommen auf der Messe


"Die inoffizielle Messetasche" von Diana Kröll



Im Wirtschaftsteil des Münchner Merkur vom Montag, 18. Januar:


Familie der Tütenkleber


Auf ihren Tüten und Taschen werden die Logos von Hugendubel, BMW oder Media-Markt in die ganze Welt getragen. Die Tüten selbst kommen aber von der Firma Kröll einem Familienunternehmen aus Neuried bei München.


VON MARCO LITZLBAUER


Neuried - Die Wahrscheinlichkeit, dass man schon einmal eine Tragetasche aus ihrem Haus in der Hand hatte, liege bei fast 100 Prozent. Da ist sich Diana Kröll, die Geschäftsführerin des Neurieder Unternehmens, sicher. Das können die Einkaufstüten beim Kramerladen um die Ecke, aber auch die Bestecktütchen im Flugzeug gewesen sein. Die Kröll Verpackung GmbH liefert Tüten, Taschen und Weihnachtsverpackungen aller Art. Etwa 40 Produkte in insgesamt 900 verschiedenen Ausführungen werden vertrieben. Einige der bunten Tragetaschen - vorwiegend aus Papier und Plastik - stehen und hängen im Empfangsraum des Unternehmens. Hunderte verschiedene Exemplare liegen für Beratungsgespräche in zwei Lagerräumen.

Eine Produktvielfalt, die in diesem Bereich in Deutschland einzigartig ist, sagt Diana Kröll selbstbewusst. Trotzdem: Die Firma ist nach wie vor ein Familienunternehmen. Neben Diana Kröll und ihren Eltern arbeiten dort auch ihr Ehemann und ihre Schwester. Doch erst nach BWL-Studium und der Mitarbeit in anderen Firmen, raufte sich die 39-Jährige mit ihrem Vater zusammen, und leitet seit 2007 gemeinsam mit ihm die Firma. Die 39-Jährige führte unter anderem moderne Vertriebsstrukturen, PCs und ein jüngeres Mitarbeiterteam ein. Dennoch findet sich bis heute an den Bürowänden ein altmodisches, meterlanges Aktenregister. ,,Eigentlich doppelt gemoppelt, denn die meisten Daten sind längst elektronisch erfasst", gibt Diana Kröll zu. Aber Tradition braucht eben ihren Platz.

Diana Krölls Großvater Wilhelm begann in den 30er-Jahren in Köln mit der Produktion von Tragetaschen, Papiertüten und Geschenkpapieren. Sein Sohn Jürgen eröffnete dann in München eine Repräsentanz. 1978 gründete er die Kröll Verpackung GmbH in Neuried - genau in dem Haus, in dem die Firma noch heute heimisch ist. Mittlerweile hat sich die Familie aus der Produktion verabschiedet und konzentriert sich ausschließlich auf den Handel. Hauptabnehmer ist die Industrie. Sie lässt die beschichteten Papiertüten und Stofftaschen meist mit ihren eigenen Logos versehen. Da bekommt man einiges mit. ,,Ändern sich beispielsweise Firmenlogos, erfahren wir das mit als Erste", sagt Diana Kröll, zu deren Kundenstamm auch viele Banken gehören.

Neben Werbetaschen mit Firmenlogo gibt es die so genannte Lagerware. Weil diese Tüten keinen individuellen Aufdruck bekommen, sind sie billiger. Sie lagern zu Hunderttausenden im Keller des Firmengebäudes und werden vor allem vom kleineren Einzelhandel bevorzugt. ,,Aber auch große Kaufhäuser haben schon kurz vor Weihnachten solche Lagerware geordert, weil ihnen die Tüten ausgegangen sind", erzählt Diana Kröll schmunzelnd.

Während beim Aussehen der Tüten seit Jahren vor allem konservative Motive gefragt sind, ändern sich die Kundenwünsche bezüglich des Materials. Waren in den 70er-Jahren ausschließlich Plastiktüten gefragt, kamen in den 80ern die Papiertüten wieder in Mode. ,,Das waren dann handgefertigte Papiertragetaschen aus Italien, die vier bis fünf Mark das Stück gekostet haben", sagt Diana Kröll. Das änderte sich mit dem einsetzenden Preiskampf.

In den 90er-Jahren schlagartig. Der zwang auch die Firma Kröll dazu, ihre Produktion hauptsächlich nach Osteuropa und Asien zu verlagern. Der Trend des neuen Jahrtausends sind Weihnachtsverpackungen. Vom Präsentkorb bis hin zum schicken Karton für Weinflaschen - dieser Bereich boomt. Die Wirtschaftskrise spürt das Unternehmen nur indirekt: ,,Wir konnten 2009 mehr Kunden gewinnen, die dafür etwas vorsichtiger geordert haben", erklärt Diana Kröll. Auf den Gewinn hat sich das nicht ausgewirkt. Die Firma schreibt schwarze Zahlen und hat alleine im letzten Jahr über sechs Millionen Euro umgesetzt. Nur vom Lebensmittelhandel lasse man bewusst die Finger. Der Preiskampf um die dortigen Millionenauflagen sei zu groß. Das lasse sich nicht mit den Qualilitätsansprüchen der Neurieder Firma vereinen.

Mit dieser Philosophie scheint das Unternehmen gut zu fahren. Die Mitarbeiterzahl soll weiter steigen: Von derzeit 21 auf bis zu 30. ,,Wir können gar nicht so viele, Leute einstellen, wie wir bräuchten", erklärt die Geschäftsführerin. Denn es dauere bis zu zwei Jahre, bis Branchenneulinge in die komplexe Werbetaschen-Sparte eingearbeitet sind.


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